Donnerstag, 28. Mai 2026

Mit der "Kleenen" zu Sascha Grammel


Seit vielen Jahren begeistern mich Sascha Grammel und seine verrückte Puppen-Crew jetzt schon vor dem Fernseher – allen voran natürlich der unvergleichliche „Adler-Fasan“ Frederic Freiherr von Furchensumpf. Fast genau 12 Jahre ist es her, da packte mich das Live-Fieber und ich fuhr nach Bremen. Die Show „Hetz mich nicht“ war großartig. Die Dialoge zwischen dem brillanten Bauchredner und seinen Puppen sind auch live genial. Und es macht ihn unglaublich sympathisch, dass er das Gefühl vermittelt, manchmal selbst vor Lachen nicht weiterzukommen oder seinen Text zu vergessen. Ob das nun zum Programm gehört oder einfach passiert, spielt für mich keine Rolle – es macht die Liveshow nur noch besser.

Ein wunderbares Extra für diesen gelungenen Ausflug gab es damals obendrauf, komplett ungeplant: Direkt am Bahnhof lief mir Sascha Grammel förmlich in die Arme! Ich war viel zu perplex, um nach einem Foto zu fragen. Aber ich konnte ihm noch zurufen, dass ich am Abend in seiner Show sitze. Sein herzliches „Viel Spaß!“ hallte den ganzen Tag nach. Und Gott weiß, den hatte ich!

Als meine beste Freundin – meine „Kleene“ – mich vor Monaten fragte, ob wir zusammen zu Sascha Grammel gehen wollen, gab es für mich kein Zögern. Eigentlich bin ich überhaupt kein Typ für ewige Vorplanung, ich lebe lieber im Moment. Doch bei Sascha weiß man: Wer zu spät kommt, den bestraft das ausverkaufte Haus. Die Karten mussten also früh her.

Gestern war es nun endlich so weit.

Schon beim Schreiben meiner ersten Gedanken merkte ich, wie die Vorfreude von Minute zu Minute stieg. Es ist diese ganz besondere Vorfreude auf ein Stück unbeschwerte Kindheit. Sascha Grammel schafft es einfach, dass man den Alltag komplett vergisst. Seine Shows sind wie eine herzliche Umarmung: ein bisschen absurd, unfassbar liebevoll und so lustig, dass einem die Tränen kommen. Dass ich diesen Moment nicht alleine, sondern gemeinsam mit meiner besten Freundin teilen durfte, machte den Abend schon vorab perfekt. Mit wem könnte man schließlich besser über Frederics freche Sprüche lachen als mit ihr? Die Taschentücher für die Lachtränen waren eingepackt. Frederic, Josie und Professor Hacke: Wir waren bereit für euch!

Und der Abend verging viel zu schnell! Allein die Eröffnung mit dem „Adler-Fasan“ und seinen schottischen Vor- und Nachfahren war den Abend wert. Obwohl ich tatsächlich mehr an den „alten“ Figuren wie Josie und Frederic hänge, fand ich gerade in der heutigen Zeit den Shrimp Lasse Reden und seine Familie bis hin zu Lasse Verschwinden einfach eine sehr gelungene Wortspielerei.

Der krönende Abschluss des rundum gelungenen Programms „Wünsch dir was“, das seinem Namen alle Ehre machte, war dann die Zugabe. Ohne zu spoilern: Ich musste mir nach all den Lachtränen am Ende eine gerührte Träne verdrücken.

Danke, Sascha Grammel, für einen wunderbaren Abend!

 

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