Natürlich konnte ich mir „Kotflügel“ sofort merken. Es erinnert mich einfach zu sehr an die grünen Tüten, die Dogmum immer zückt, wenn ich ... na, ihr wisst schon. 💩
Aber zurück zu ihrem Gesang. Was immer sie da trällert – sofern „Singen“ überhaupt der richtige Ausdruck ist –, es klingt irgendwie anders als das, was sonst aus dem Radio kommt. Mich erinnert es eher an das Gejaul des Dobermann-Mädchens von nebenan (übrigens eine ganz Hübsche, aber sooo groß!), wenn sie mal wieder allein zu Hause ist.
Egal! Das Wort „Badetag“ in Verbindung mit Autofahren nach einem anstrengenden Bürotag kann nur eines bedeuten: Wir fahren in den Klosterpark! 🌳💦
Die Hitze draußen ist auf meiner Kühldecke zwar erträglich, aber auf heißem Asphalt in der prallen Sonne die Nachmittagsrunde zu gehen, ist ein absolutes No-Go – sowohl für mich als auch für das andere Ende der Leine.
Im Klosterpark angekommen, spüren wir sofort die angenehm kühle Luft unter den dicken, alten Bäumen. Dogmum murmelt was von alten Eichen, Buchen, Eschen und Kastanien, während ich mich einfach nur über den riesigen Schatten freue.
Sie kennt meinen absoluten Lieblingsplatz und wir steuern direkt auf ihn zu. Na ja, „direkt“ ist eher die grobe Wegbeschreibung, denn ein Cocker Spaniel muss natürlich alle „Randnotizen“ auf dem Weg erst einmal gründlich aufnehmen. Hier ist so viel los, dass ich meine Nase zwischendurch mit einem kräftigen Nieser erst einmal freipusten muss!
Der Moment, in das kühle Nass der Weende zu sinken, ist einfach unbeschreiblich. Dogmum behauptet, man könne die pure Freude in meinem Gesicht sehen. Bin ich wirklich so durchschaubar? 🐾🌊
Eine gemütliche Runde vorbei am Wasserfall mit unendlicher Schnüffelzeit – hier hat sie es zum Glück nie eilig –
führt uns nach einer Stunde wieder zum Auto.
Eine Stunde Paradies.




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